Neue Forschung: Menschen mit ADHS erleben durch Microdosing mehr Achtsamkeit
Jüngste Forschung der Universität Maastricht deutet darauf hin, dass Menschen mit ADHS beim Microdosing mehr Achtsamkeit erleben können. Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst und ohne Urteil wahrzunehmen – mit Offenheit gegenüber Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen.
Frühere Forschung zu Microdosing und ADHS
Das Thema Microdosing und ADHS erhält zunehmend Aufmerksamkeit. Erfahrungsberichte und kleinere Studien deuten darauf hin, dass manche Menschen Veränderungen in Aufmerksamkeit, innerer Ruhe und Selbstwahrnehmung bemerken.
Ziel der Studie
Die Studie untersuchte, ob Microdosing mit Veränderungen im Erleben von Achtsamkeit zusammenhängt – insbesondere bei Personen mit ADHS.
Studiendesign
Wie bei vielen frühen Untersuchungen in diesem Feld gilt: Die Ergebnisse sind interessant, sollten aber vorsichtig interpretiert werden. Art der Stichprobe, Selbstauskunft und Studiendesign spielen eine wichtige Rolle.
Ergebnisse
Die Forschenden berichteten, dass Menschen mit ADHS im Zusammenhang mit Microdosing stärkere Achtsamkeitserfahrungen angaben. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Microdosing eine Behandlung ersetzt.
Fazit
Die Ergebnisse sind spannend, aber noch kein endgültiger Beweis. Weitere Forschung ist nötig, um besser zu verstehen, welche Personen unter welchen Bedingungen tatsächlich profitieren könnten.